mittlerweile ist es ein kleines bißchen weitergegangen: Elektrik, eine Einfahrtsweiche in den Hafen und der Versuch der Nachbildung der Rethebrücke, nachdem unser Padre di familla keine passende Rechtfertigung für die amerikanische Walthers-Klappbrücke am Standort Hamburg finden konnte, aber das nur nebenbei.
Auch mich plagt, trotz vermeintlich ausreichend Platz, das Platzproblem: Schiffe und Hafengebäude lassen einen ja schnell an die Grenzen kommen. deshalb habe ich mich an ein "Halbrelief" à la Hans-Dieter Kienitz"s Bleichen gemacht, wovon ich Euch die erste Stellprobe nicht vorenthalten will. Rückmeldungen sind erwünscht (aber nicht zu meiner Unordnung !)
ok Jungs, Ihr habt ein eindeutiges Votum abgegeben: der Bananenfrachter ist weg und das Projekt eingestellt. Dafür gabs richtig Bewegung im alten Hafen: eine Fuhre Hanomag B6 Richtung Südamerika....
Uralt Wiking, lackiert und ein bißchen gepimpt, aber die Masse machts :-)
am Ende des anderen Hafenbeckens ist meine Werft. Die festen Kräne sind Opfer der Hamburger Bombennächte geworden und da sich die Werft eh nur noch mit Kleinstaufträgen über Wasser halten kann, hat man einen ausgemusterten Faun-Kran hergerichtet.
ein Schlepper und ein Feuerlöschboot
Die Maschinen- und Montagehalle wird wohl nur im Winter mit einem provisorischen Vorhang verschlossen. Im Sommer gibt's dafür freien Blick und frische Luft
Blick in die Werfthalle
Im Außengelände steht noch ein alter Bagger aus englischen Militärbeständen, der wohl zur "Saure-Gurkenzeit" hergerichtet wurde, aber alsbald zu klein war
Finale: nach langem Suchen und Probieren hab ich heute getan, nämlich den Hintergrund der (angehenden) Rethebrücke angebracht. Das Bild ist aus dem Netz gefischt und an meine Bedürfnisse angepaßt, wenn auch nicht von Hamburg, aber das wird meine Bremer Freunde freuen
ein Sonnenstrahl zwischen dem verhangenen Hamburger Wolkenhimmel...
der Blick "um die Ecke", allerdings "unbeschifft"
...vom Brückenniveau aus betrachtet, übrigens ist der Riffelblechweg aus Umreifungsband....
Johnny auf großer Fahrt
...und die leider etwas verzogene Artitec-Barkasse auf dem Weg zum Anleger "Rethebrücke"
Für alle, die es etwas genauer wissen wollen: im Hintergrund ist die TREUENFELS der D.D.G. Hansa, eine alteingesessene (leider ehemalige) Bremer Schwerlastreederei. Jetzt fehlen "nur" noch die beiden Hubtürme, die dann den Übergang noch etwas weiter wegtarnen, ein bißchen Grün auf der Böschungsschüttung und dann ist auch dieser Abschnitt fertig